- 20 Tage Expedition, Hundeschlittentour mit Eskimos
- Mit polareskimoischen Jägern unterwegs
auf 78° Nord
- Erleben Sie eine faszinierende hochpolare Wildnis im Winter
- Gelegenheit zu Tierbeobachtungen: Walrosse, Robben, möglicherweise treffen wir Bären.
Diese Abenteuerreise bietet die seltene Gelegenheit eine noch weitgehend intakte Eskimokultur
sehr nahe zu erleben. Ihr Expeditionsleiter ist dort sozusagen ein "Einheimischer".
Er kennt die Inuit und sie kennen ihn. Er hat hier gelebt, er spricht ihre Sprache
und hat Zugang zu den Menschen, die sich "kavdtlunas" (Fremden) gegenüber
ansonsten sehr zurückhaltend verhalten.
Mit Thule verbunden sind viele berühmte Namen wie Robert E. Peary, Knud Rasmussen,
Peter Freuchen,... Für viele Pionierexpeditionen war Thule der Ausgangspunkt.
Noch heute liegt der Thuledistrikt sehr einsam und abgeschieden. Nur wenige Fremde konnten
bis heute in diese Region gelangen.
Wir wollen in die Fußstapfen der früheren Pioniere treten und mit den Polar-Inuit,
den an nördlichster Stelle lebenden Eskimo der Erde auf Schlittenreise ziehen,
mit denselben Mitteln mit denen bereits vor hundert Jahren Robert E. Peary reiste als er
den Nordpol bezwang.
Sie erleben ein wirkliches Abenteuer in einer faszinierenden, wahrhaft spektakulären,
winterlichen Landschaft.
Christian from Munich - the guide |
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Hans-Josef from Bingen/Frankfurt |
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John from London |
Tina from Hamburg |
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Sandrine from Brussels |
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Thomas from Berlin |
1. Tag:
Flug nach Kopenhagen. Übernachtung im Hotel.
2.-3.Tag:
Flug ab Kopenhagen via Kangerlussuaq nach Ilulissat
Sie haben ausreichend Gelegenheit zur Besichtigung dieses berühmten Ort an der Westküste
Grönlands und des Eisfjordes samt der alten Siedlung Sermermiut,
die zum "Kulturerbe der Menschheit" erklärt wurde.
4. Tag:
Transfer zum Flughafen, ein herrlicher Flug entlang der westgrönländischen Küste steht bevor.
Zwischenlandung in Upernavik. Am Mittag erreichen wir Thule-Qaanaaq, Einquartierung im Gästehaus.
Abends erfolgt die erste Einweisung und Vorbereitung auf die Schlittenreise.
Wir bleiben 2 Nächte.
5. Tag:
Wir unternehmen einen Rundgang durch
die Inuit-Siedlung mit ca. 800 Einwohnern, besuchen u.a. das Museum. Dieser
Tag dient der Akklimatisation und dem Ausrüstungstest.
6. Tag:
Nun geht es los auf große Hundeschlittentour.
Jeder Teilnehmer erhält seinen eigenen Schlitten mit einheimischem Führer. Die Ausrüstung wird verstaut und festgezurrt,
dann knallen die Peitschen unserer eskimoischen Begleiter. Wir fahren über das gefrorene Meer durch eine weite, unglaublich
einsame Landschaft. Alle zwei Stunden machen die Jäger eine Teepause, die auch wir nutzen, um uns etwas aufzuwärmen.
Tagesziel ist Siorapaluk, die nördlichste konstant bewohnte Siedlung der Welt. Wir erreichen sie nach sieben Stunden.
Am Strand werden wir von den Bewohnern sehr freundlich begrüßt, wärmen uns wieder bei einer
Tasse Tee und beziehen eine einfache Hütte.
7. - 14.Tag:
Schon in alter Zeit fuhren die Inuit um diese Jahreszeit mit ihren Schlitten nach Neqe
und noch nördlicher bis nach Pitorarfik, um dort von der Eiskante aus
zu jagen. Der Grund: Dort gibt es sog. 'Polynias', Stellen offenen Wassers,
die auch im tiefsten Winter nicht zufrieren. Hier halten sich Gruppen von Walrossen auf.
Sofern es die aktuellen Eisverhältnisse zulassen, werden wir den Spuren der Jäger
folgend eine Landschaft bereisen, die nur sehr wenige Europäer je zu Gesicht
erhielten. Wir hoffen, daß wir dann auch mit dabei sein können, wenn die Inuit mit ihren
Harpunen zur Walroßjagd oder Robbenjagd losziehen. Das Fleisch benötigen sie,
um ihre Hunde zu füttern.
Unser Abendessen bereiten wir entweder im Zelt oder in einer einfachen Jagdhütte. Sofern
wir das Gruppenzelt aufstellen, richten wir es ein wie einen Schneeiglu. D.h.: wir
schlafen nebeneinander, etwas höher liegend als der Eingang und der Vorraum.
Das Zelt wird in der Nacht beheizt.
Sollte das Eis auf dem Meer für die Fahrt nach Norden zu dünn sein, verlassen wir
Siorapaluk in Richtung Süden und biegen östlich in den "Lachsfjord" ein.
Wir folgen ihm bis an sein hinterstes Ende und schlagen unser Lager in einem Flußbett auf,
durch das im Sommer die Lachse ziehen. Ein Teil der Gruppe könnte hier statt im Zelt in einer winzigen
Jagdhütte nächtigen.
Tags darauf erleben wir wieder ein landschaftliches Highlight: die Traverse über zwei Seen und
durch einen engen Kanal zwischen zwei Gletschern bis hinunter in den Bowdoin Fjord.
Erst am Abend erreichen wir schließlich die alte Jagdhütte von Kangerdluarssuk.
Unser nächstes Ziel: Wir fahren tief hinein in den größten Fjord des Thuledistriktes, die
"Inglefield Bredning", vorbei an Koinissut, dem alten Walfangplatz der Inuit,
der schon vor Jahrhunderten bewohnt wurde. Aus dem Schnee ragen die Ruinen alter Torfhäuser.
Wir gelangen schließlich in eine traumhafte Kristallwelt aus Eis und Schnee, sind am Abend
umgeben von fünf Gletschern, die vom Inlandeis ins Meer fließen.
Hier entstehen im Sommer die Eisberge, manche so groß, so dass man sie für Inseln
halten könnte. Am Rande eines Gletschers werden wir unser Zeltlager aufschlagen,
beobachten, wie sich die Berge bis Mitternacht in den verschiedensten Pastellfarben verfärben.
An dieser Stelle sollten unbedingt wir einen Tag verweilen, sei es, daß wir eine Wanderung unternehmen
oder die Gegend mit Skieren erkunden.
15. Tag:
In langsamer Fahrt werden wir heute
den ganzen Tag lang die bizarre Eiswelt des Tracy Gletschers und des Heilprin Gletschers bestaunen,
wir nähern uns langsam der Insel Keqertat mit der wohl noch ursprünglichsten Eskimosiedlung Grönlands.
Übernachtung in einer einfachen Hütte.
16. Tag:
Ihr Reiseleiter ist in Keqertat sozusagen
zuhause, denn er hat in dieser Siedlung längere Zeit gewohnt. Mit seinen
Bewohnern bestens befreundet wollen wir hier persönliche
Kontakte mit den Bewohnern knüpfen und einmal selbst den Eskimoalltag
erleben.
Übernachtung in einer einfachen Hütte.
17. Tag:
Unsere Schlittenführer bringen
uns zurück nach Qaanaaq, vorbei an der "Festung" von Thule, bizarren Türmen und
hoch aufragenden Felswänden.
In Qaanaaq übernachten wir wieder im Gästehaus und werden vor allem die Dusche genießen.
18. Tag:
Am Nachmittag Transfer zum Flughafen, Flug nach Ummanaq, dann weiter nach Ilulissat,
Übernachtung im Hotel und Gelegenheit zu letzten Souvenireinkäufen
Am Abend feiern wir den Abschiedsabend mit einem üppigen Grönlandsbuffet
19. Tag:
Rückflug nach Kopenhagen via Kangerlussuaq, Ü/F Hotel
20. Tag:
Rückflug nach Deutschland
Hinweise:

Eine "Halo" - Lichtbrechung an Eiskristallen
Die Durchschnittstemperaturen liegen im April/Mai zwischen 0 bis -25 Grad.
Wir haben in dieser Jahreszeit bereits 24 Stunden Tageslicht, können also
selbst in der 'Nacht' unterwegs sein. Die Reise führt in eine Region ohne
touristische Infrastruktur. In Thule herrschen expeditionsähnliche Bedingungen.
Das heißt: wenn wir im Zelt nächtigen, müssen Sie mit sehr niedrigem (Eskimo-)Komfort
zurechtkommen können (z.B. kein Wasser zum Waschen während der gesamten Schlittentour).
Das Trinkwasser muß geschmolzen werden. Sie liegen auf einer hochisolierenden
Matte, die keine Kälte durchläßt.
Wichtig ist, daß es Sie auch nicht belastet, wenn das Programm gemäß
den jeweiligen Umweltbedingungen stattfindet und keinem starren Reiseablauf
folgt. Sie sind bereit, sich entsprechend anzupassen und sich mit ihren Mitreisenden
aktiv um das Gelingen der Reise zu bemühen.
Anforderungen:
Die Schlittenfahrten dauern
zwischen drei und acht Stunden. Eine besondere Kondition ist hierfür nicht erforderlich.
Wenn Sie Langlaufskier mitbringen, sollten Sie natürlich über das für diesen Sport nötige Können
und auch über die erforderliche Kondition verfügen.
Ruhe und Gelassenheit sind in der Arktis wichtige Eigenschaften, beides sollten Sie für
diese Art Abenteuerreisen reichlich mitbringen.
Der Tourenverlauf ist sehr abhängig von den Wetter-, Schnee- und Eisverhältnissen
und kann vor Ort kurzfristig geändert werden.
Leistungen:
- Komplette Organisation der Reise und Leitung durch polarerfahrenen Experten
- pro Person ein Hundeschlitten mit Führer
- Stellung von Spezial-Isomatte
- Mannschaftszelt, Küchenausrüstung
- expeditionsgerechte Vollverpflegung ab und bis Qaanaaq
- Funkgeräte, MayDay-Gerät, GPS
- Notfallapotheke
- 2 Übernachtungen in Kopenhagen (Hotel DZ/F)
- 3 Übernachtungen in Ilulissat (Hotel DZ/F))
- Übernachtungen in Qaanaaq (Gästehaus, DZ)
- Übernachtungen in Hütten
- Zeltübernachtungen
- Transfers
Kälteschutzanzüge, Stiefel bzw. Eskimo-Fellkleidung können gemietet werden
Für die Reise ist ein gültiger Reisepass ist erforderlich.
Nicht enthalten:
Mittag- und Abendessen in Kopenhagen und Ilulissat;
Kosten für persönliches Übergepäck
Kosten für Übernachtung und Verpflegung bei Flugverspätungen, sofern Sie nicht von der Airline getragen werden.
Mueumseintritt, Reiserücktrittsversicherung.
Teilnehmerzahl:
Mindestens 5, max. 10 Personen
Reisetermin:
5.4. - 24.4.2009
Reisepreis:
ab Kopenhagen: 7.995,- €
ACHTUNG!
Infolge des Klimawandels verdünnt sich das Meereis auch in Nordgrönland sehr deutlich.
In wenigen Jahren wird diese Expedition nicht mehr möglich sein. Daher:
Zögern Sie nicht, wenn Sie dieses großartige Abenteuer noch erleben wollen!
Wenn Sie interessiert sind, erbitten wir Ihren
Kontakt
Photos: © Ch. Adler, G. Freund, T. Uebel