- Wanderungen am Fitz-Roy Massiv (Argentinien)
- im Torres del Paine Nationalpark (Chile)
- Moreno-Gletscher,
- Feuerland-Nationalpark,
- Ushuaia, am Ende der Panamericana
Das nachfolgende Programm ist ein Vorschlag. Wir sind mit eigenem Fahrzeug unterwegs, dadurch unabhängig. Es liegt streckenweise somit immer wieder an uns, zu entscheiden, wie lange wir an der einen oder anderen Stelle bleiben. Dies wird gewiß auch vom Wetter abhängen.
1. Tag:
Linienflug Frankfurt - Madrid - Buenos Aires Internat.
2. Tag:
Ankunft in
Buenos Aires, Transfer zum Hotel. Bummel durch die Metropole
Argentiniens, Besuch der Fußgängerzone,
Plaza de Mayo, Teatro Colon und
sonstige interessante Plätze. Wir kehren im
Cafe Tortoni ein,
einem alten Cafe im Stile der Kolonialzeit und besuchen am Nachmittag
das Künstlerviertel rund um die
Plaza Dorrego, auf der sich sonntags
zumeist Tango-Tänzer einfinden.
3. Tag:
Flug nach
San Carlos de Bariloche am Rande der Anden. Hier übernehmen wir unser Fahrzeug.
Am Nachmittag spazieren wir durch diesen berühmten Kurort Argentiniens.
Übernachtung im Hostal
4. Tag:
Wir machen eine Rundfahrt durch den
Nationalpark Nahuel Huapi, genießen vom Cerro Otto
den herrlichen Ausblick auf den von Bergen eingerahmten Lago Nahuel Huapi,
der dem Park seinen Namen gab. Von dort gelangen wird nach
Llao Llao in eine sehr
idyllische Seenlandschaft, die an die Schweiz erinnert.
Übernachtung im Hostal
5. Tag:
Wir beginnnen unsere Fahrt nach Süden, erreichen inmitten eines grandiosen
Bergpanormas ein verschlafenes Nest:
El Bolson, wo wir uns umsehen und eine Pause
einlegen. Unweit davon entfernt liegt der
Nationalpark Lago Puelo, mit einem
sehr fischreichen, azurblauen See, der bis nach Chile reicht. Wir errichten auf dem
Campingplatz unser Lager, können baden gehen oder auch nur die herrliche Umgebung
genießen.
6. Tag:
Heute reisen wir auf staubiger Strecke durch eine sehr ländliche Landschaft,
vorbei an kleinen einsam gelegenen Estancias bis wir zum nächsten
wunderschönen See gelangen, zum
Lago Verde. Zuvor machen wir eine
Wanderung zu einem Aussichtspunkt und bleiben schließlich auf
einem inmitten eines Südbuchenwaldes gelegenen Camping-Platz.
Wir kommen am frühen Nachmittag an und nutzen die Zeit zum Baden.
7. Tag:
Nicht weit entfernt liegt der
Nationalpark Los Alerces.
Dichte Wälder, klare Flüsse und blaugrüne Seen lassen hier
das Herz eines jeden Naturfreundes höher schlagen. Wir wandern über
eine Hängebrücke, am
Lago Futalaufquen entlang nach Puerto Chucao.
Dort bietet sich ein herrliches Bergpanorama. Wenn wir wollen, bringt uns von
hier ein Schiff nach ca. einstündiger Fahrt an das hintere Ende des Sees,
wo wir während eines eineinhalbstündigen Rundganges eine noch
völlig urzuständliche Pflanzenwelt in verschiedenen Vegetationszonen
bestaunen können: einen dichten Bambusdschungel, Araukarien und als
Höhepunkt,
bis zu 2.600 Jahre alte, gewaltige Alerces-Zypressen.
(Die Bootsfahrt ist fakultativ). Zeltübernachtung wieder am Lago Verde.
8. Tag:
Nach dem Frühstück brechen wir auf Richtung
Esquel, zu einer kleinen walisischen
Provinzstadt, in der die Zeit stehengeblieben zu sein scheint. Unterwegs werden
wir das Museum der Nationalparkverwaltung von Futalaufquen besuchen und in Esquel
den alten Dampfzug beim Einfahren sehen. Fakultativ können Sie hier auf einer Estancia
einen Ausflug in die Umgebung mit dem Pferd unternehmen.
Hostalübernachtung
9. Tag:
Wir verlassen die grüne und bewaldete Region der Anden, fahren zunächst auf guter
Asphaltstraße durch die Landschaft des Altares östlich in das Tal des Chubut-Flusses
mit seinen herrlichen Felsformationen. Bei
Paso de los Indios biegen wir ab auf eine
sehr abgelegene Schotterpiste, weiter geht es durch eine abwechslungsreiche Landschaft
nach Sarmiento, das wie eine Oase inmitten der Pampa wirkt.
Wir wollen offenlassen, ob wir den Ort an diesem Tag erreichen oder bereits zuvor
wild in der scheinbar endlosen Pampa campieren. Denn wir werden auf dieser Strecke
viele Photostops einlegen, während der Fahrt
Flamingos, Nandus, Guanacos, Füchse,
vielleicht sogar
Gürteltiere sehen.
Zeltübernachtung in oder vor Sarmiento
10. Tag:
Nach kurzer Fahrt erreichen wir ein besonderes Highlight dieser Reise:
die versteinerten
Wälder von Jose Ormachea. Hier finden wir Baumstämme, deren Alter auf etwa 7 Millionen
Jahre geschätzt wird, umgeben von einer großartigen Erosionslandschaft von
ungeheurer Formen- und Farbenvielfalt. Wir wandern durch diese bizarre‚ Mondlandschaft'.
Die Ruta 40, eine der abgelegensten Straßen Südamerikas, auch "Alaska Highway von
Argentinien" genannt, bringt uns dann weiter nach Süden. Am späten Nachmittag
erreichen wir den
Lago Buenos Aires und campieren dicht an der chilenischen
Grenze auf einem Campingplatz
in Los Antiguos.
Zeltübernachtung
11. Tag:
Weiter geht es nach Süden, heute müssen wir eine längere, wiederum sehr
einsame Fahrstrecke zurücklegen und erreichen am Nachmittag den
Lago Cardiel.
Dort werden wir wild campieren - mitten in der Pampa - mit einer herrlichen Aussicht
über den See und die Weite der Steppe.
12. - 15. Tag:
Heute erreichen wir nach nicht allzu langer Fahrt den
Parque Nacional Los Glaciares
Hier erwarten uns die absoluten Höhepunkte: das
Fitz Roy Massiv und der Cerro Torre.
Sie zählen zu den wohl schönsten aber auch schwierigsten Bergen der Welt.
Wir werden hier wandern, gehen zu den Gletschern direkt unterhalb des Fitz Roy
(einfach 3 Std). Der Weg führt durch märchenhafte Wälder, durch das weite Tal des
Chorrillo del Salto, vorbei an uralten vom Wind gebeugten Bäumen, durch eine
Sumpflandschaft und über Bäche. Von der Felskuppe oberhalb der Laguna de Los Tres
haben wir einen einmaligen Blick auf das Gebirgsmassiv. (Zeltübernachtungen)
Cerro Torre |
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Wo der Kondor seine Kreise zieht |
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Fitz Roy |
16. - 17. Tag:
Vorbei am
Lago Argentino gelangen wir in den Ort El Calafate. Schon steht
das nächste Highlight bevor: einer der schönsten Gletscher der Welt,
der
Perito Moreno Gletscher. Aus nächster Nähe können wir die hellblau
schimmernden Eismassen bestaunen, die sich hier krachend in den Lago Argentino schieben.
Immer wieder stürzen riesige Stücke der bis zu 40 m hohen Eiswand
unter lautem Getöse in das graugrüne Wasser des Sees. Nach diesem einmaligen
Erlebnis steuern wir den ebenfalls im Nationalpark gelegenen
Lago Roca an und
bauen dort in wildromantischer Umgebung unsere Zelte auf.
Zeltübernachtung
18. - 21. Tag:
Jetzt geht es nach Chile. Wir fahren über
Puerto Natales in den
Nationalpark
Torres del Paine mit seinen bizarren Berggipfeln, wo der Kondor noch lautlos
und majestätisch am Himmel seine Kreise zieht. Wir werden hier viele Tiere aus
nächster Nähe sehen. Fast überall treffen wir hier auf die neugierigen Guanacos.
Wir unternehmen verschiedene Ausflüge bzw. Wanderungen im Park, wie z.B. zum
Gletscher am Lago Grey (einfach 5 Std.), in dem auch Eisberge schwimmen, oder zur
Laguna Amarga, wo wir eventuell auch Flamingos beobachten können. Den Anblick der
einzigartigen Felstürme der
Cuernos del Paine im Abendlicht wird sicher so schnell
keiner vergessen. Wir übernachten am
Lago Puhelo, auf dem wohl schönsten Zeltplatz
Patagoniens und - nicht weniger spektakulär - auf dem Platz
Las Torres.
Wanderung zu, Basecamp der "Türme" (einfach 3 Std.).
Zeltübernachtungen
22. Tag:
Schweren Herzens lassen wir diesen herrlichen Flecken Erde hinter uns.
Der Weg führt uns weiter über Puerto Natales, wo sich im Meerbusen
der letzten Hoffnung eine größere Anzahl der einzigartig gezeichneten
Schwarzhalsschwäne tummelt, am Abend zu einer Pinguinera. Wir werden
hier zuvor am Meer in den Dünen campieren, damit wir tags darauf früh
die
Magellan-Pinguin-Kolonie besuchen können.
23. Tag:
Wir besichtigen die Pinguinkolonie und fahren dann nicht sehr weit nach
Punta Arenas. Dort spazieren wir durch eine sehr geschichtsträchtige
Stadt, war diese doch das Zentrum Südamerikas, bevor der Panamakanal
eröffnet wurde. Wir besuchen das maritime Museum (Antarktis) und die
üppigen Villen der reichen Großgrundbesitzer zu Beginn des 20.
Jahrhunderts.
Übernachtung im Guesthouse
24. Tag:
Die Fähre bringt uns über die
Magellanstraße nach
Feuerland. Im Norden der Insel erleben wir noch einmal die unendliche Weite der Pampa, bevor wir bei San Sebastian wieder auf argentinischen Boden gelangen.
Vor Rio Grande werden wir das Museum der Salesianer besuchen, in dem aufbewahrt wird,
was von den Feuerlandindianern übriggeblieben ist.
Hier gibt es auch einen schönen Film zu sehen.
Am Abend erreichen wir den
Lago Faguano, an dessen Ufern wir campieren werden.
25. Tag:
Über eine Paßstraße gelangen wir nach
Ushuaia, zur südlichsten Stadt der Erde.
Die rauhe Küste des Beagle-Kanals, schneebedeckte Berge, Flüsse und Bäche mit
Biberdämmen, mit bunten Moosen bedeckte Sumpflandschaft,
klare Seen und herrliche Wälder bieten mannigfaltige Möglichkeiten, dieses wilde
Ende Südamerikas zu Fuß zu erkunden.
Wenn gewünscht, erreichen wir mit dem Auto schließlich das Ende der Panamericana,
der Straße Alaska - Feuerland und damit den südlichsten anfahrbaren Punkt der Erde.
Im
Nationalpark Tierra del Fuego werden wir übernachten.
Zeltübernachtung
26. Tag:
Sie können im Nationalpark eine Bergbesteigung (ca.6 Stunden), bzw. eine Wanderung
durch herrliche Südbuchenwälder zur chilenischen Grenze unternehmen.
Optional könnten wir auch eine
Bootsfahrt zu Seelöwenkolonien buchen.
Am späten Nachmittag Einkaufsbummel in Ushuaia.
Hotelübernachtumg
27. Tag:
Vormittags nochmals Gelegenheit zum Shopping, nachmittags
Flug Ushuaia - Buenos Aires,
Übernachtung im Hotel
28. Tag:
Flug Buenos Aires Internat. - Madrid
29. Tag:
Flug Madrid - Frankfurt
Hinweise:
Teamgeist, Toleranz und Einfühlungsvermögen für die Lebensweise der Einheimischen sind sehr wünschenswert, desgleichen eine Mithilfe bei allen anfallenden Arbeiten. Impfungen sind derzeit keine vorgeschrieben. Besondere konditionelle Voraussetzungen sind nicht erforderlich, eine durchschnittliche Wanderkondition genügt.
Leistungen:
Linienflüge in der Economy-Klasse von Frankfurt nach Buenos Aires und zurück;
Inlandflüge laut Programm, Übernachtungen in Hotels und Gästehäusern incl. Frühstück
sowie im 2-Mann-Zelt laut Programm, Camping-Kochausrüstung,
Rundreise im Kleinbus/Leihwagen lt. Programm, Gebühren für Nationalparks
und Zeltplätze, Flughafensteuern in Deutschland
Nicht enthalten:
Nationale Flughafensteuern ca. 21,- €
Verpflegung ca. 150,- €
fakultative Ausflüge und Hotelaufenthalte,
persönliche Ausgaben, Versicherungen.
Teilnehmerzahl:
Mindestens 7, max. 12 Personen
Reisetermine:
10.01.09 - 7.02.2009
Reisepreis:
ab Frankfurt: 3.895,- €
Rail & Fly Ticket inkl. ICE-Zuschl. p.P./2.Kl.: 65,- €