Spitzbergen Winterexpedition
Reise durch die winterliche Arktis
Die winterliche Urlandschaft Spitzbergens zählt zum Ausgefallensten was man heute als Reise buchen kann. Die phantastische Einsamkeit und Weite der hohen Arktis, das prächtige, tägliche Farbenspiel einer unbeschreiblich grandiosen Natur.
Temperaturen von minus 10 bis minus 40 Grad sind im März und April die Regel, sollten Sie aber nicht abschrecken, denn wie Astronauten erhalten auch Sie eine spezielle Ausrüstung: Wärmeanzug, Gesichtsmaske und natürlich besondere Stiefel.

   

Ein eigener Motorschlitten, den Sie schon nach kurzer Zeit beherrschen werden, wird Ihnen das Gefühl bisher nie wahrgenommener Freiheit vermitteln; hier gibt es keine Zäune, können Sie noch endlos durch unberührte Täler, über das Meer oder Berge und über riesige Gletscher fahren.

Anforderungen:
Eine ungewöhnliche körperl. Kondition brauchen Sie nicht, nur gesund müssen Sie sein. Diese Unternehmung ist jedoch nichts für Menschen, die sich rasch frustiert fühlen, psychisch nicht ausgeglichen sind. Es ist nicht die Kälte, die manchen Probleme schafft, eher das Gefühl einmal wirklich ganz draußen von allem zu sein. Für die anderen liegt aber gerade darin der ungewöhnliche Reiz, der besonder Kick einer solchen Unternehmung. Sie erleben die Natur pur und hautnah - eines der letzten wirklichen Abenteuer.

Ausrüstung und Treibstoff werden wir auf Anhängerschlitten mitführen. Sie übernachten in sehr einfachen Hütten oder in Gästehäusern, ein oder zweimal im Zelt. (Spezialmatten werden gestellt)

Reiseablauf:
Unser Programmvorschlag ist tentativ, ein präziser Ablauf der Tour ist nicht genau festzulegen. Über das was wir unternehmen werden, entscheiden letzlich nicht wir, sondern die während des Aufenthaltes herrschenden Wetter- und Eisverhältnisse. Sicherheit ist dabei unser oberster Grundsatz. Bisher verlief auch noch jede dieser Unternehmungen anders.

1. Tag:
Linienflug nach Oslo und Longyearbyen

2. Tag:
Ankunft in Longyearbyen am frühen Morgen. Nachdem wir ausgeschlafen haben, Check und Ergänzung der Ausrüstung, Übernahme der Scooter, Einweisung und Probefahren, Versuch mit dem Scooter den steilen Longyear Gletscher zu erklimmen (ob Sie das schon schaffen?), Ortsbesichtigung. 2 Übernachtungen im Guesthouse

3. Tag:






Wir packen und brechen auf: über die Berge in unschwieriger Fahrt zum Colesdalen, wo wir an einer aufgelassene Kohlengrube vorbeisteuern. Wir fahren dann die gefrorene Küste des Eisfjordes entlang in Richtung Barentsburg bis zu einer geräumigen russischen Hütte, in der wir uns für die nächste Nacht einrichten werden. Unterwegs werden wir vermutlich Rentiere sehen und natürlich immer wieder zum Photographieren anhalten.

4. Tag:
Dieser Tag wird etwas anspruchsvoller. Zunächst besuchen wir Barentsburg, einen russischen Ort mit ca. 800 Einwohnern. Hier wird noch Kohle abgebaut. Die Russen leben dort seit dem Niedergang der Sovietunion fast vergessen und sehr bescheiden. Unser Tagesziel ist Svea eine moderne norwegische Grubensiedlung. Bis dahin ist es jedoch noch weit; wir fahren über Anhöhen und durch einsame Täler, müssen mit Tiefschneepassagen rechnen oder hartem Presschnee. Wohl einige Male wird einer hängenbleiben, werden wir gemeinsam versuchen, uns wieder flott zu machen. Am Abend werden wir nach diesem Tag die Bequemlichkeit der norwegischen Unterkunft zu schätzen wissen.
Übernachtung im Guesthouse

5. Tag:
Wir wollen einen Tag lang die sehr einsame Umgebung in südlicher Richtung erkunden. Am Abend Rückkehr nach Svea.
Übernachtung im Guesthouse

6. Tag:
Heute geht es durch eine wiederum landschaftlich außerordentlich schöne und sehr stille Gegend an die unbewohnte Ostküste Spitzbergens. Wir folgen dann der Küste etwas nördlich, sehen, wie sich riesige Gletscher ins Meer ergießen. Hier haben wir auch eine gute Chance Eisbären zu treffen. (Für alle Fälle, eine Waffe haben wir dabei). Die nächste Nacht werden wir wie die Eskimos schlafen: gemeinsam in einem großen, mit Petroleumkochern geheizten Zelt und auf Spezialmatten.
Zeltübernachtung

7. Tag:
Je nach den Bedingungen fahren wir entweder über die Berge zum Tempelfjord, werden dabei sogar einen Gipfel erklimmen, hinunter über den mächtigen Van Post Gletscher, oder eine direkte Route über das Adventdalen zurück nach Longyearbyen. Sollten dies die Wetterbedingungen nicht zulassen, werden wir bei der Trapperhütte von Fredheim nochmals im Zelt übernachten. Ansonsten:
Übernachtung im Guesthouse

8. Tag:
Wir haben Gelegenheit die Umgebung Longyearbyens zu erkunden, fahren zur anderen Seite des Adventfjords mit den ältesten Häusern Spitzbergens und geben am Abend die Scooter zurück. Fakultativ können wir am Nachmittag auch noch einige Stunden mit dem Hundeschlitten fahren.
Übernachtung im Guesthouse


9. Tag:
Abflug früh am Morgen

Reisetermine:
auf Anfrage

Teilnehmerzahl:
Mindestens 4, max. 6 Personen

Im Reisepreis inbegriffen sind:
- Flüge und Programm wie ausgeschrieben
- expeditionsmäßige Vollverpflegung ab und bis Longyearbyen
- Motorschlitten und Anhänger, Öl, Treibstoff
- Ausrüstung: Wärmeanzug, Gesichtsmaske, Stiefel
- Mannschaftszelt, Kocher und sonstige Utensilien
- spezielle Schlafmatten
- 2 Funkgeräte, GPS-Navigation

- spezieller Schlafsack kann gemietet werden

- erfahrener Guide/Reiseleiter

Für von den Teilnehmern verursachte Zusammenstöße oder andere Schäden an den Schlitten, haften die Teilnehmer selbst bis zur Höhe der Versicherungsselbstkostenbeteiligung (NOK 10.000,-). Selbstbeteiligungsaussschluß ist auf Wunsch möglich und kostet NOK 150,- pro Tag.

Nicht enthalten:
Mittag- und Abendessen sowie Getränke in Oslo/Longyearbyen, persönliche Ausgaben, Museumseintritt, zusätzliche Reiseversicherungen.

Reisepreis: auf Anfrage

Wenn Sie an dieser Reise interessert sind, erbitten wir Ihren Kontakt