Svalbard Summer expeditions 1985 - 1991
Attention! We are not realizing this tour anymore
We were heading towards the highlights around the Spitzbergen-Ice-Fjord with its many side-fjords. In this area you see all different types of landscapes, characterizing the group of islands, called "Svalbard". And you see/experience all geological periods existing on earth. In the West we approached the oldest geological formations Hekla Hoek and Kambrium, sharp mountains with extended glaciers breaking down towards the sea. In the North and the East the sedimentarian formations from Devon, Karbon to Tertiaer in the South. Svalbard may be called an "Eldorado" for all geologists as well as botanists. There are mountains, which look like fortresses, others (because of their layers) resemble cakes... You'll find masses of fossils, lunar type landscapes, plain tundra with green mosses, meadows abundant with flowers and desert-like valleys. We were using our own boat, were thus very mobile and chose our camp-sites wherever we liked to. We undertook climbs, we were hiking and boating in a magnificent environment.
As this tour is no longer being conducted, we dispense with a translation of the organisational details. The pictures however might give you a glimpse of this beautiful spot on earth.


   

Anforderungen:
Sie werden während der Touren in weglosem Gelände gehen, müssen die Kondition und Konstitution eines geübten Bergwanderers mitbringen. Auch beweglich genug sein, um eventuell schnell an Land zu springen und ein Gewicht von mindestens 30 kg anheben können. Jeder Teilnehmer ist gefordert, muß zupacken, wenn wir die Lager errichten oder die Boote auf den Strand heben.

Reisedurchführung
Die Bedingungen in Spitzbergen erlauben keine Realisierung von Treckingreisen im üblichen Sinne. Wir reisen im Expeditionsstil wie schon zu Zeiten von Nansen und Amundsen. Mit anderen Worten, wir werden in der Einsamkeit der hochpolaren Wildnis völlig auf uns gestellt sein und uns in allem selbst helfen müssen. Eine Teilgruppe wird nach Anleitung des Expeditionsleiters sogar ihr eigenes Boot steuern.

Kameradschaftliche Zusammenarbeit aller Mitglieder ist unbedingte Voraussetzung, um die Durchführbarkeit der Reise überhaupt zu gewährleisten. Obwohl wir genügend Ausrüstung und Lebensmittel mitführen, ist mit diesem Spitzbergenprogramm sicherlich schlecht beraten, wer auf Komfort Wert legen sollte.

Maximal können an dieser exklusiven Tour nur 7 Teilnehmer pro Gruppe mitmachen. Wer das ungewöhnliche Abenteuer schätzt, wird dabei voll auf seine Kosten kommen. Wir werden Küsten betreten, auf die noch kein Tourist seinen Fuß setzte, auf Gipfeln stehen, die kaum jemand erreichte, uns mit den Booten langsam durch Eismassen schieben, kleinere Eisberge passierend, bis hin zu den 20-30 Meter hohen, senkrechten Gletscherabbrüchen fahren und auf das "Kalben" warten.

Die Berge sind mit rund 1000 Metern über Meereshöhe nicht sehr hoch. Höhenrekorde lassen sich in Spitzbergen keine erzielen. Aber die Begegnung mit einer umwerfenden Natur wird jeden begeistern. Die legendäre Fernsicht in der Arktis, die ungeheure Weite und stille Einsamkeit dieses Landes, in dem wir doch immer wieder auf Leben, bunt blühende Wiesen und saftig grüne Küsten, Moose und tiefblaue Lachsseen, neugierige Robben und Rentiere, eine Vielzahl brütender Vögel, auch seltene Eiderenten stoßen.

   

Gelegentlich werden wir die Spuren der Trapper sehen, verlassene Hütten, Gräber, Vorratsgestelle und am Ende der Reise vielleicht begreifen, weshalb so viele Forscher und Entdecker der polaren Wildnis ein ganzes Leben widmeten. Wenn Sie mitkommen, stehen Sie jedenfalls drei Wochen lang mittendrin.

Wir reisen zur besten Jahreszeit. Der Golfstrom trägt warmes Wasser nach Spitzbergen, die Temperatur schwankt daher auch noch in dieser hohen Breite (81 Grad Nord) zwischen 4 und 16 Grad. Minustemperaturen sind nicht zu erwarten.

Der Polartag bietet phantastische Verhältnisse für Touren, denn wir sind zeitlich völlig ungebunden, können weggehen, zurückkommen, unseren Tag einteilen, wie wir wollen - bei gutem Wetter. Das gelegentliche Schlechtwetter ist jedoch auch ein Teil von Spitzbergens Realität, auf das wir aufmerksam machen wollen.

   

   

Eine exakte Vorhersage des Tagesprogramms oder eine Festlegung der Ziele ist in der Arktis nicht möglich. Aus Gründen der Sicherheit sind wir bei all unseren Unternehmungen in hohem Maße wetterabhängig. Kein Programm, nur die Natur wird uns letztlich auch den Ablauf der Reise diktieren.

Reiseablauf:
1. Tag:
Linienflug nach Oslo und weiter nach Tromsö. Kurz nach Mitternacht Weiterflug nach Longyearbyen

2. Tag:
Ankunft in Longyearbyen am frühen Morgen. Nachdem wir ausgeschlafen haben, Transport der Ausrüstung zum Zeltplatz, Ortsbesichtigung. 2 Übernachtungen im Guesthouse



3. Tag:
Aufbau der Boote, Tanken, Testfahrten, Einweisung in die Bootsbedienung, Sicherheitstraining

4. Tag:
Sofern notwendig Fortsetzung der Tourvorbereitungen bzw. des Trainings, ansonsten Abfahrt

5. - 20. Tag:
Expeditionsdurchführung wie beschrieben

21. Tag:
Rückflug von Longyearbyen nach Tromsö

22. Tag:
Weiterflug von Tromsö nach Hamburg

Reisetermine:
Diese Reise wird nicht mehr durchgeführt!



Teilnehmerzahl:
Mindestens 7, max. 8 Personen

Im Reisepreis inbegriffen sind:
- Flüge und Programm wie ausgeschrieben
- expeditionsmäßige Vollverpflegung ab und bis Longyearbyen
- alle Bootsfahrten
- Mannschaftszelt, Kocher und sonstige Utensilien
- Übernachtung in Zweimannzelten
- 2 Funkgeräte
- deutschsprachiger Reiseleiter

Nicht enthalten:
Mittag- und Abendessen sowie Getränke in Tromsö/Longyearbyen, persönliche Ausgaben,
Museumseintritt,
zusätzliche Reiseversicherungen.

Reisepreis in den Jahren 1985-1991:

DM 5.980,-