Kamtschatka - Land aus Feuer und Eis

Exklusive Russland Erlebnisreisen ins Reich der Vulkane und Bären

Kamtschatka Karte, kamchatka map
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21 Tage Zelt-/Hostalreise zu den schönsten Nationalparks Kamtschatkas
Wanderungen durch die Weite der sibirischen Taiga und durch mondähnliche Vulkanlandschaften
Besteigung aktiver Vulkane: Avacha, Gorelyi, Mutnovsky
Baden in Thermalquellen
zu den Koryaken und Ewenen von Ostsibirien
Bären, Lachse und viel unberührte Wildnis
Weit reicht Kamtschatka in den Pazifik hinein und fast bis an die Aleuten heran. Ein geologisch sehr unruhiges gebirgiges Gebiet mit 160 Vulkanen. Davon sind 30 aktiv, immer wieder kommt es zu spektakulären Ausbrüchen. Eine sehr kontrastreiche glühende, fauchende und rauchende Natur mit Feuer und Eis auf den Gipfeln, einer dicht bewachsenen fruchtbaren Wildnis in den Tälern, klaren Seen und fischreichen Flüssen.

Kamtschatka ist touristisch noch kaum entwickelt. Nur ein flexibler Umgang mit der jeweiligen Situation vor Ort ermöglicht es uns, unsere Chancen optimal wahrzunehmen und das angestrebte Programm durchzuführen. Unsere Erfahrungen während der letzten sechs Jahre gewährleisten einen interessanten und vielseitigen Tourablauf. Bisher wurde noch kein Teilnehmer enttäuscht.
Sehr große Flexibilität und Teamgeist sind jedoch unabbedingbare Voraussetzungen, die jeder Teilnehmer bei dieser Expedition mitbringen muss. Auch eine Bereitschaft, 'russische Verhältnisse' zu akzeptieren und von deutscher Genauigkeit einmal abzusehen. Entsprechend ist das nachfolgende Programm nur als eine Leitlinie zu sehen. Auch einzelne Reiseabschnitte können durchaus in anderer Reihenfolge stattfinden.
Kamchatka volcano Avachinsky
Kamchatka volcano Avachinsky
1. - 2. Tag:
Linienflug von Frankfurt nach Petropavlovsk Kamtschatka
Je nach Flugverbindung ggf. mit Zwischen-Übernachtung in Moskau oder St.Petersburg.

3. Tag:
Den Vormittag werden wir mit Einkäufen für die bevorstehende Tour verbringen, gegebenenfalls noch unsere Ausrüstung ergänzen. Unser erstes Ziel ist die Annäherung an den Vulkan Avachinsky (2710 m). Wir fahren mit einem geländegängigen Fahrzeug zunächst auf Asphalt, biegen dann in ein rauhes Flußbett ab, dem wir bis zu den Flanken der schneebedeckten Vulkane folgen. Möglicherweise zwingen uns die Verhältnisse das letzte Stück bis zu einer Berghütte per Schneescooter zurückzulegen.
Am Nachmittag wandern wir über Lavafelder zu einer bizarr geformten Felsnadel.Vor unserern Augen ständig die eisstarrenden Abhänge des Koryaksky (3456 m) und die Rauchfahne über dem Gipfel des Avachinsky. Übernachtung in einer Berghütte oder Zelt.
Kamchatka volcano Avachinsky
Kamchatka volcano Avachinsky
4. Tag:
Dieser Tag ist der Besteigung des Avachinsky vorbehalten. Ein ca. 7 stündiger Aufstieg (1900 Höhenmeter). Sie müssen nicht bis zum Gipfel gehen, Sie können an diesem Tag auch eine leichte Wanderung zu einem Aussichtspunkt auf geringerer Höhe unternehmen. Von dort bietet sich ebenfalls ein grandioses Panorama zum Nachbarn Koryaksky, auf kleinere Nebenvulkane und über die Weite der sibirischen Taiga bis hin zum Pazifik. Übernachtung in Berghütte oder Zelt
5. Tag:
Wir brechen früh auf. Der Geländewagen bringt uns über eine Schotterstraße in die zentrale Region Kamchatkas. Immer wieder werden wir anhalten, um die abwechslungsreichen Landschaften zwischen zwei Vulkanketten zu photographieren. Wir sehen Lärchen-, Birken-, Föhrenwälder, Hochmoore, viele Vögel, wenn wir Glück haben Elche und Bären. Wir werden unterwegs in Malki eine Mittagsrast einlegen und dort ein Bad in einer 38 Grad warmen Thermalquelle nehmen. Am Ende des Tages, nach ca. 700 km Fahrstrecke erreichen wir den Kluchevskoy Nationalpark.
Am Ufer eines Flusses werden wir unsere Zelte aufschlagen und am Lagerfeuer das Essen bereiten.
Zeltübernachtung
Kamtschatka Reisen, Russland Reisen
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6. - 8. Tag:
Wenn Sie noch nicht wußten was ein "Birkendschungel" ist, an diesem Tag werden Sie es sicher erfahren. Nachdem wir den Fluß überquerten, bahnt sich unser Fahrzeug mühsam einen Weg durch das Birkendickicht. Wir werden streckenweise mithelfen müssen, Zweige sägen oder kleine Stämmchen, die den Fahrweg überwuchern. Schließlich verlassen wir das Waldgebiet und gelangen in eine bizarre, unwirklich anmutende Zone. Hier war gewaltige Zerstörung am Werk, sieht man die Spuren eines Vulkanausbruchs Mitte der Siebziger Jahre. Mit der Wucht von 120 Hiroshimabomben öffnete sich damals die Erde. Der Explosion folgte ein Ascheregen und schließlich das Magma aus den Tiefen der Erde. Die erste Glutwolke verbrannte alle umliegenden Wälder, übrig sind nur noch Baumskelette, meterhoch zugeschüttet durch Asche, geblieben sind auch zahlreiche Schlackenkegel.
Die Eruption schuf eine surreale "Mondlandschaft" von eindrucksvoller Ausdehnung. In diesem Gelände testeten denn auch russische Wissenschaftler sowjetische Mondlandefahrzeuge.
Man sieht gleichfalls, daß sich das Leben langsam wieder ausbreitet. Mitten in der schwarzen Asche sprießt frisches Grün kleiner Birken, blühen Küchenschellen und andere Blumen.
Wir werden nach jeweils einstündiger Wanderung die "zwei Damen", zwei kleinere Krater (1.199 m bzw. 1.196 m) besteigen, an fauchenden Fumarolen verweilen, wir wandern zu einer tiefen Schlucht, die das Magma in die Erde gerissen hat und nähern uns durch die subpolare Tundra langsam dem Fuß des Eisriesen Tolbachic (3.085 m).
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Während unternehmen eine Wanderung am Fuße des Vulkans.
Unser Fahrzeug fährt hier überall in weglosem Terrain und holt uns schließlich zum Lager zurück. Nachts werden wir um das Feuer sitzen, über uns ein faszinierender Sternhimmel, rundherum leuchten die Vulkane in fahlem Weiß - eine Wildromantik, die Sie so rasch nicht vergessen werden.
Übernachtung in Hütte oder in Zelten.
9. Tag:
Wir verlassen diese einsame Vulkanlandschaft, das Geländefahrzeug bringt uns wieder hinunter zum Fluß und schließlich nach Kozyrevsk. Ein kleiner Ort wie aus dem russischen Bilderbuch! Mit kleinen, teilweise windschiefen Holzhäuschen, geschmückten Fenstern, umgeben von liebevoll gepflegten Gärten; mit einer freundlichen Bevölkerung, die hier in sibirischer Abgeschiedenheit ein einfaches Leben führt. Man heizt während der extrem kalten Winter mit Holz, ernährt sich vom selbst angebautem Gemüse und vom Königslachs, den die Einheimischen während des Sommers in kühlen Erdkammern lagern.
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Der Nachmittag steht zur freien Verfügung, damit Sie Gelegenheit haben, den Ort selbst für sich zu entdecken. Wer möchte, kann am Abend bei den Einheimischen eine "Russische Sauna" bestellen. Übernachtung in einer sehr einfachen Pension.


10. Tag:
Über eine Schotterpiste gelangen wir nach Esso. In der Region des Bystrinksy Nationalparks leben heute ewenkische Rentierjäger (eine Untergruppe der Jakuten), die die vormals dort ansässigen Koryaken verdrängten. Wir werden den Ort und das ethnologische Museum besuchen, danach eine kleine Wanderung in der Umgebung unternehmen. Sie können auch ein Thermalbad nehmen.

Wenn wir Glück haben, halten die Einheimischen gerade eines ihrer prächtigen Feste ab, werden wir Zeuge farbenprächtiger Tänze. Fakultativ gibt es hier weitere Möglichkeiten: man kann Pferde mieten, um in den Nationalpark zu reiten. Ebenso möglich ist manches Mal ein Helikopterflug zu noch unberührteren Berggruppen (ca. 300.- USD/Person). Übernachtung in einer einfachen Pension oder im Zelt
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11. Tag:
Ein Fahrtag bringt uns nunmehr zurück in den Süden Kamchatkas. Wir wollen unterwegs eine kurze Pause einlegen und in Milkovo Mittag essen. Bevor es Abend wird, werden wir Malki erreichen und das Camp errichten. Zeltübernachtung.
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12. - 14. Tag:
Wir starten zu einer dreitägigen Bootsfahrt auf dem Bystraiafluss.Kein Weg führt durch das Gebirge, nur der Flusslauf schlängelt sich durch diese Wildnis. Mit unserer russischen Begleitmannschaft setzen wir auf der Bystraja ein und treiben flussabwärts. Von unseren Schlauchbooten aus erleben wir die vorbeiziehende Landschaft: dichte Wälder, glasklare Flüsse, unzählige Lachse auf der Wanderung zu ihren Laichgründen. Mit etwas Glück bekommen wir Kamtschatkas Braunbär und den Riesenseeadler zu Gesicht, die jeweils zu den Größten der Welt gehören. Unsere Camps bauen wir draußen in der Wildnis auf, improvisieren aus erhitzten Steinen eine original russische Natur- und Dampfsauna, angeln uns Lachs und Forelle fürs abendliche Lagerfeuer. Purer Naturgenuss! Zeltübernachtungen
15. - 17. Tag:
Wir fahren in das südliche Vulkangebiet, gelangen zunächst nach Paratunka, einem Kurort, an dem sich gewöhnlich die Besatzungen russischer Atom-U-Boote erholen. Dann folgen wir einer steilen Paßstraße hinauf zu den Vulkanen Gorelyi (1.829 m) und Mutnovsky (2.322 m). Beide Vulkane sind hoch aktiv. Der Gorelyi (ein sog. Schildvulkan) gilt als besonders gewalttätig. Im Krater des Mutnovsky faucht es unaufhörlich und so spektakulär, daß russische Kosmonauten äußerten, das sei das Eindrucksvollste, was sie je gesehen hätten. Wir errichten unser Camp nach langer, mühseliger Fahrt durch unwegsames Gelände schließlich in der Caldera des Gorelyi.
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Am Folgetag brechen wir zum Krater des Gorelyi auf, eine harmlose Wanderung, wenn man sich Zeit dafür läßt (ca. 3 Stunden). Der Hauptkrater gliedert sich in mehrere Einzelkrater. Es empfiehlt sich eine Umrundung (nochmals 2-3 Stunden), denn dabei gelangt man 150 Höhenmeter absteigend zum derzeit aktiven Krater. Aus seiner Tiefe leuchtet ein giftig grüner See, Schwefeldämpfe steigen überall auf. Der See ladet nicht gerade zum Bade, er besteht aus Schwefel-, Salz- und Salpetersäure. Am nächsten Tag wollen wir uns - wenn es die Verhältnisse zulassen - mit dem Fahrzeug dem Mutnovsky nähern. Sofern wir durchkommen, sind wir nur noch drei Gehstunden vom Kraterrand entfernt. 3 Zeltübernachtungen
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18. Tag:
Rückkehr nach Paratunka. Am Swimmingpool eines Thermalbades wollen wir uns von den Strapazen der Besteigungen erholen.
Zeltübernachtung

19. Tag:
Fahrt nach Petropavlovsk und an den Pazifik. Die Küstenlandschaft erschließen wir uns am Ende noch bei einer mehrstündigen Bootstour über die Avatcha-Bucht zu Vogelinseln und Robbenkolonien
Übernachtung im Gästehaus
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20. Tag:
Am Vormittag haben wir Zeit um Einkäufe zu erledigen. Nachmittags Flug von Petropavlovsk nach Moskau bzw. St Petersburg

21. Tag:
Ankunft in Frankfurt

Hinweise:
Für Kamtschatka besteht eine Visumpflicht. Antragsformulare erhalten Sie mit der Buchungsbestätigung. Zur Einreise benötigen Sie einen bis 6 Monate nach Reiseende gültigen EU-Reisepaß.

Die im Programm genannten Wanderungen erfolgen meist weglos, gute Kondition ist wünschenswert, alpinistische Erfahrung ist nicht erforderlich. Naturcamps bieten sehr wenig Komfort, was nicht heißt, dass wir es uns nicht am Lagerfeuer gemütlich machen werden.
Mit sehr einfachen Unterkünften und sanitären Verhältnissen müssen Sie rechnen.
Saubere Flüsse und Quellen versorgen uns mit reichlich frischem Wasser. Wenn Sie auf diese Voraussetzungen und Umstände vorbereitet sind, dürfen Sie sich auf ein überwältigendes Naturerlebnis gefasst machen, das Ihnen nur wenige Teile der Erde bieten können.
Der Juni-Termin berücksichtigt das Sonnenwendfest der Ewenen und Itelmenen im Norden Kamtschatkas.
Leistungen:
- Linienflüge mit Aeroflot, Pulkovo oder anderen Linienfluggesellschaften (Economy-Class)
  Frankfurt - Petropavlovsk, Petropavlovsk - Frankfurt
- ab anderen Orten in Deutschland, Österreich, Schweiz auf Anfrage
- Flughafengebühren.
- 4 Übernachtungen in Gästehäusern und Privatunterkünften
- sonst Zeltcamps (2 Personenzelte) und Hütten
- Reiseroute inkl. sämtliche Transfers in Allrad-LKW's
- Überland- und Tagesfahrten lt. Programm
- 3-tägige Flusswanderung auf der Bystraja
- Bootstour über Avatcha Bucht
- sämtliche Genehmigungen vor Ort
- Vollverpflegung während der Flusswanderung Bystraja F/P/A
- Begleitmannschaft, Fahrer
- deutschsprachige Reiseleitung

Nicht enthalten:
- Visagebühren
- Restaurantaufenthalte
- Verpflegung in Kamtschatka (ca. 150,- €)
- Getränke
- Trinkgelder, persönliche Ausgaben
- obligatorische Reisekrankenversicherung
- sonstige Versicherungen
Teilnehmerzahl:
Minimum 9, maximum 13 Personen

Reisetermine:
15.06. - 05.07.12
06.07. - 26.07.12
*27.07. - 16.08.12
*03.08. - 23.08.12
*17.08. - 06.09.12
24.08. - 13.09.12




Preis (21 Tage) ab Frankfurt: 3.650,- Euro

von anderen Flughäfen auf Anfrage

Zuschläge:
- Einzelzelt: 120,- Euro
*Zus. Kosten für diese Flugtermine: +140,- €
- Kleingruppe (6-8 Personen)+ 240,- Euro

Wenn Sie sich für diese Reise interessieren, erbitten wir Ihren