Abenteuer Franz-Josef-Land: Expedition 2012
Mit dem Eisbrecher zu Eisbären und Walrosskolonien
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13-tägige Schiffsreise in den äußersten Norden
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Eine Erlebnisreise der Superklasse
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auf den Spuren der grossen Polarforscher
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zu den größten Walrossvorkommen Europas
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Zu Vogelkolonien und Eisbären
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mit phantastischen Möglichkeiten zur Tierbeobachtung
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begeisternde Ausflüge mit bordeigenen Helikoptern und Zodiacs
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Franz-Josef-Landes ist Russlands nördlichster Außenposten im arktischen Eismeer. Seit noch nicht einmal zwanzig Jahren sind die Inseln für Besucher zugänglich und nur Eisbrecher vermögen diese faszinierende Inselwelt im Eis zu erreichen.
Die Geschichte des Archipels begann erst im 19. Jahrhundert und wurde geprägt von berühmten Forschern und Entdeckern: Nansen, Weyprecht, Payer... Keine Landmasse liegt näher am Nordpol als Franz-Josefs-Land. Die meistens Inseln sind von Eiskappen bedeckt, die entweder direkt ins Meer abbrechen oder als Gletscher das Wasser erreichen. So sind die grünen Küstenebenen von zahlreichen Seen bedeckt und von vielen Flüssen durchzogen. Franz Josefs Land ist vor allem das Land der Eisbären, der großen Wanderer im arktischen Eismeer und der Walrosse. In seinen eisfreien Gewässern wimmelt es von Walen und Robben. Nicht zu vergessen die Vielzahl an Arktisvögeln, die hier nisten. Und über allem die Mitternachtssonne: sie macht die Nacht zum Tag.
Die Geschichte des Archipels begann erst im 19. Jahrhundert und wurde geprägt von berühmten Forschern und Entdeckern: Nansen, Weyprecht, Payer... Keine Landmasse liegt näher am Nordpol als Franz-Josefs-Land. Die meistens Inseln sind von Eiskappen bedeckt, die entweder direkt ins Meer abbrechen oder als Gletscher das Wasser erreichen. So sind die grünen Küstenebenen von zahlreichen Seen bedeckt und von vielen Flüssen durchzogen. Franz Josefs Land ist vor allem das Land der Eisbären, der großen Wanderer im arktischen Eismeer und der Walrosse. In seinen eisfreien Gewässern wimmelt es von Walen und Robben. Nicht zu vergessen die Vielzahl an Arktisvögeln, die hier nisten. Und über allem die Mitternachtssonne: sie macht die Nacht zum Tag.
Reiseverlauf
1. Tag:
Ihre Anreise nach Kirkenes (Norwegen) erfolgt individuell. Flug mit einer Linienmaschine ab Frankfurt via Oslo nach Kirkenes, unweit der russischen Grenze. Nach der Ankunft nehmen Sie ein Taxi zum Hotel. Hotelübernachtung/Frühstück
2. Tag:
Nach dem Frühstück werden Sie von einem Mitglied des Expeditionsteams abgeholt und fahren mit Bussen in ca. 6 Stunden nach Murmansk in Russland. Hier angelangt, geht es sogleich auf den Eisbrecher, die "Dranitsyn". Bei Flut heißt es dann sofort Leinen los, Abfahrt Richtung Nord!
1. Tag:
Ihre Anreise nach Kirkenes (Norwegen) erfolgt individuell. Flug mit einer Linienmaschine ab Frankfurt via Oslo nach Kirkenes, unweit der russischen Grenze. Nach der Ankunft nehmen Sie ein Taxi zum Hotel. Hotelübernachtung/Frühstück
2. Tag:
Nach dem Frühstück werden Sie von einem Mitglied des Expeditionsteams abgeholt und fahren mit Bussen in ca. 6 Stunden nach Murmansk in Russland. Hier angelangt, geht es sogleich auf den Eisbrecher, die "Dranitsyn". Bei Flut heißt es dann sofort Leinen los, Abfahrt Richtung Nord!
3. Tag:
Der erste Tag auf See führt uns über die offene Barentssee Richtung Norden. Unsere Lektoren werden uns mit Vorträgen auf unser Ziel vorbereiten und wir haben Gelegenheit, das Bordleben zu genießen.
Der erste Tag auf See führt uns über die offene Barentssee Richtung Norden. Unsere Lektoren werden uns mit Vorträgen auf unser Ziel vorbereiten und wir haben Gelegenheit, das Bordleben zu genießen.
4. Tag:
Heute sollten wir die ersten Landmassen von Franz Josefs Land sehen. Dies hängt davon ab, wie die Wetterverhältnisse am Vortag waren. Die Bell Insel, unser erstes Ziel, ist das östlichste Land, auf über 80° nördlicher Breite gelegen und sehr oft von Packeis eingeschlossen.
Wir unternehmen eine Wanderung auf dieser drittgrößten Insel des Archipels und besuchen eine bis heute gut erhaltene Hütte der Lee Smith Expedition von 1881.
Heute sollten wir die ersten Landmassen von Franz Josefs Land sehen. Dies hängt davon ab, wie die Wetterverhältnisse am Vortag waren. Die Bell Insel, unser erstes Ziel, ist das östlichste Land, auf über 80° nördlicher Breite gelegen und sehr oft von Packeis eingeschlossen.
Wir unternehmen eine Wanderung auf dieser drittgrößten Insel des Archipels und besuchen eine bis heute gut erhaltene Hütte der Lee Smith Expedition von 1881.
5. Tag:
Lassen Sie uns hier die historischen Ereignisse vergangener Arktis-Expeditionen etwas nachvollziehen, indem wir den Spuren des Entdeckers zum Kap Flora auf der Northbrook Insel folgen - entdeckt durch Lee Smith im Jahre 1880. Seine Expedition musste auf dieser Insel überwintern, nachdem ein Sturm das Schiff 'Aira' in Eismassen zwang und schliesslich in der Nähe der Küste zum Sinken brachte.
Eine große Vogelkolonie ist an den Felsklippen beheimatet. Noch beeindruckender ist es, wenn unser Schiff direkt auf den Rubini Rock zufährt, einen senkrecht aufragenden Felsen, den Brutplatz für Hunderttausende arktischer Vögel: Dreizehenmöven, Krabbentaucher, Eissturmvögel usw.. Wir fahren ganz nah heran und so gibt es beste Fotomotive. Lassen es die Eisbedindungen zu, so können wir vielleicht auch einen Spaziergang auf dem Eis selbst unternehmen. In der Tichaya Bucht landen wir, je nach den Bedingungen, entweder mit dem Zodiak oder dem Helicopter - stets auf der Hut vor Eisbären.
Lassen Sie uns hier die historischen Ereignisse vergangener Arktis-Expeditionen etwas nachvollziehen, indem wir den Spuren des Entdeckers zum Kap Flora auf der Northbrook Insel folgen - entdeckt durch Lee Smith im Jahre 1880. Seine Expedition musste auf dieser Insel überwintern, nachdem ein Sturm das Schiff 'Aira' in Eismassen zwang und schliesslich in der Nähe der Küste zum Sinken brachte.
Eine große Vogelkolonie ist an den Felsklippen beheimatet. Noch beeindruckender ist es, wenn unser Schiff direkt auf den Rubini Rock zufährt, einen senkrecht aufragenden Felsen, den Brutplatz für Hunderttausende arktischer Vögel: Dreizehenmöven, Krabbentaucher, Eissturmvögel usw.. Wir fahren ganz nah heran und so gibt es beste Fotomotive. Lassen es die Eisbedindungen zu, so können wir vielleicht auch einen Spaziergang auf dem Eis selbst unternehmen. In der Tichaya Bucht landen wir, je nach den Bedingungen, entweder mit dem Zodiak oder dem Helicopter - stets auf der Hut vor Eisbären.
6.. Tag:
Auf einer der nördlichsten Inseln des Archipels, Jackson Island, mussten Fritjof Nansen und Hjalmar Johansen den Winter 1895-96 unfreiwillig verbringen. Sie versuchten von hier, den Nordpol zu erreichen. Die letzten Reste ihres primitiven Unterschlupfs sind noch am Strand zu sehen. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir hier Eisbären, Belugas oder vielleicht sogar Narwale sehen, ist hier um Kap Norwegia besonders gut.
7. Tag:
Wir nähern uns heute den Stolichky- und Appolonov-Inseln. Was wir hier vorhaben ist sehr stark von den Wetter- und Eisbedingungen abhängig. Sind die Bedingungen gut, dann umfahren wir mit den Zodiaks die Inseln. Besonders sehenswert sind dabei die Walrosskolonien.
Auf einer der nördlichsten Inseln des Archipels, Jackson Island, mussten Fritjof Nansen und Hjalmar Johansen den Winter 1895-96 unfreiwillig verbringen. Sie versuchten von hier, den Nordpol zu erreichen. Die letzten Reste ihres primitiven Unterschlupfs sind noch am Strand zu sehen. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir hier Eisbären, Belugas oder vielleicht sogar Narwale sehen, ist hier um Kap Norwegia besonders gut.
7. Tag:
Wir nähern uns heute den Stolichky- und Appolonov-Inseln. Was wir hier vorhaben ist sehr stark von den Wetter- und Eisbedingungen abhängig. Sind die Bedingungen gut, dann umfahren wir mit den Zodiaks die Inseln. Besonders sehenswert sind dabei die Walrosskolonien.
8. Tag:
Wir beginnen den Tag mit dem Besuch der Wilczek-Insel. An der Südspitze der Insel finden wir das Grab des Maschinisten Otto Krisch. Er war das einzige Opfer der Payer-Weyprecht- Expedition. 'Peace for his ash' steht auf einer kleinen, am Grabeskreuz befestigten Gedenktafel.
Wie überall auf Franz-Josef-Land können wir hier sehr wahrscheinlich Eisbären und verschiedene Meeressäugetiere beobachten. Angezogen vom ungewöhnlichen Geruch werden die Eisbären dem Schiff sehr nahe kommen, sich auf ihre Hinterbeine stellen und schnüffeln…
Wir beginnen den Tag mit dem Besuch der Wilczek-Insel. An der Südspitze der Insel finden wir das Grab des Maschinisten Otto Krisch. Er war das einzige Opfer der Payer-Weyprecht- Expedition. 'Peace for his ash' steht auf einer kleinen, am Grabeskreuz befestigten Gedenktafel.
Wie überall auf Franz-Josef-Land können wir hier sehr wahrscheinlich Eisbären und verschiedene Meeressäugetiere beobachten. Angezogen vom ungewöhnlichen Geruch werden die Eisbären dem Schiff sehr nahe kommen, sich auf ihre Hinterbeine stellen und schnüffeln…
9. Tag:
Ein weiterer Höhepunkt unserer Reise ist der Besuch der Champ Insel. Geheimnisvoll liegt die Insel mitten im Zentrum des Archipels. Die Landschaft hier ist wahrhaft majestätisch: Die Klippen und eisbedeckten Berge sind die höchsten der Inselgruppe. Wir werden an Land gehen und uns diese bewundernswerte Naturarchitektur in Ruhe betrachten. Hier findet man auch eine ganz besondere Rarität, sog. 'Geoden' – Steine in reiner Kugelform von etwa drei Metern Durchmesser.
Ein weiterer Höhepunkt unserer Reise ist der Besuch der Champ Insel. Geheimnisvoll liegt die Insel mitten im Zentrum des Archipels. Die Landschaft hier ist wahrhaft majestätisch: Die Klippen und eisbedeckten Berge sind die höchsten der Inselgruppe. Wir werden an Land gehen und uns diese bewundernswerte Naturarchitektur in Ruhe betrachten. Hier findet man auch eine ganz besondere Rarität, sog. 'Geoden' – Steine in reiner Kugelform von etwa drei Metern Durchmesser.
10. Tag:
"Am 30.August 1873, etwa um die Mittagszeit", erinnert sich rückblickend Julius Payer, "standen wir alle an Deck und starrten in den uns umgebenden Nebel, welcher sich an manchen Punkten langsam zu lichten begann. Und plötzlich, Richtung Nord-West, war der Nebel ganz verschwunden und wir sahen Klippen, wie Nadeln in den Himmel ragend, majestätische Berggipfel und Gletscher. Die Sonne schien und einige Minuten waren wir von unseren Gefühlen überwältigt. Aufgeweckt wurden wir von dem Ruf "Land - Land" und nannten das unbekannte Insel nach unserem Kaiser Franz Josef".
Dies war die Entdeckung dieses Archipels durch die Weyprecht Payer Expedition, die am Kap Tegethoff nach langer Irrfahrt durch das Eis erstmals wieder Land sahen.
11. Tag:
Unser Kurs heißt jetzt wieder Süd - wir verlassen das geheimnisvolle Inselreich und fahren nach Murmansk zurück. In der relativ flachen Barentssee können wir mit Glück noch Wale und einige Seevögel beobachten.
"Am 30.August 1873, etwa um die Mittagszeit", erinnert sich rückblickend Julius Payer, "standen wir alle an Deck und starrten in den uns umgebenden Nebel, welcher sich an manchen Punkten langsam zu lichten begann. Und plötzlich, Richtung Nord-West, war der Nebel ganz verschwunden und wir sahen Klippen, wie Nadeln in den Himmel ragend, majestätische Berggipfel und Gletscher. Die Sonne schien und einige Minuten waren wir von unseren Gefühlen überwältigt. Aufgeweckt wurden wir von dem Ruf "Land - Land" und nannten das unbekannte Insel nach unserem Kaiser Franz Josef".
Dies war die Entdeckung dieses Archipels durch die Weyprecht Payer Expedition, die am Kap Tegethoff nach langer Irrfahrt durch das Eis erstmals wieder Land sahen.
11. Tag:
Unser Kurs heißt jetzt wieder Süd - wir verlassen das geheimnisvolle Inselreich und fahren nach Murmansk zurück. In der relativ flachen Barentssee können wir mit Glück noch Wale und einige Seevögel beobachten.
12. Tag:
Am Morgen haben wir wieder den Hafen von Murmansk erreicht und verabschieden uns von unserem Expeditionsteam. Eine wunderbare Reise geht zu Ende. Mit dem Bus geht es wieder zurück nach Norwegen, nach Kirkenes, wo wir am Abend ankommen. Hotelübernachtung/F
Am Morgen haben wir wieder den Hafen von Murmansk erreicht und verabschieden uns von unserem Expeditionsteam. Eine wunderbare Reise geht zu Ende. Mit dem Bus geht es wieder zurück nach Norwegen, nach Kirkenes, wo wir am Abend ankommen. Hotelübernachtung/F
13. Tag:
Flug zurück zu Ihrem Heimatflughafen
Flug zurück zu Ihrem Heimatflughafen
Hinweise:
Die angegebene Reiseroute ist als ein Vorschlag zu sehen, denn der Reiseverlauf ist abhängig von den aktuellen Eis- und Wetterverhältnissen. Er kann vor Ort kurzfristig geändert werden.
Das Schiff "Kapitan Dranitsyn" wurde in Helsinki gebaut und fährt seit 1980 unter russischer Flagge. 1994 wurde der Eisbrecher in Finnland neu ausgestattet und dann in Deutschland für Personenbeförderung modernisiert. Er ist speziell für den Einsatz in harten Arktisverhältnissen projektiert. Seit 1993 wird der Eisbrecher für Expeditionskreuzfahrten zu den entferntesten und schwer erreichbarsten Orten der Erde genutzt. Mit an Bord sind Wissenschaftler, die in deutscher und englischer Sprache über die verschiedensten Themen referieren.
Reisetermin:
18.07 – 28.07.2012
Reisepreise:
ab/bis Oslo
(Gerne buchen wir auch einen Zubringerflug ab Ihrem nächstgelegenen Flughafen)
je nach Kabinenkategorie:
- 8.900,- Euro (Unterkunft in Dreibettkabine)
- 11.900,- Euro ( Unterkunft in Zweibettkabine)
- 14.500,- Euro (Unterkunft in Suite)
- 16.500,- Euro (Eigner-Suite)
Preise basierend auf Doppelbelegung. · Buchung einer halben Zweibettkabine möglich.
Bei Einzelbelegung der Kabine ist das 1,7-fache des regulären Preises bei Doppelbelegung zu zahlen.
Ein Treibstoffzuschlag kann erhoben werden.
Zuschläge:
Rail & Fly Ticket inkl. ICE-Zuschl. p.P./2.Kl.:70,- €
Weitere Hinweise:
Diese Schiffsreise wird von einem Veranstalter mit Sitz in Moskau organisiert und durchgeführt.
Bevor Ihre Buchung akzeptiert wird, müssen Sie einen medizinischen Fragebogen beantworten.
Es gelten gesonderte Stornobedingungen ab Buchungsbestätigung:
- bis 61 Tage vor dem Reiseantritt: 5% des Reisepreises,
- ab 60 Tage vor dem Reiseantritt : 100% des Reisepreises.
Wenn Sie an dieser Reise interessiert sind, erbitten wir Ihren
Diese Schiffsreise wird von einem Veranstalter mit Sitz in Moskau organisiert und durchgeführt.
Bevor Ihre Buchung akzeptiert wird, müssen Sie einen medizinischen Fragebogen beantworten.
Es gelten gesonderte Stornobedingungen ab Buchungsbestätigung:
- bis 61 Tage vor dem Reiseantritt: 5% des Reisepreises,
- ab 60 Tage vor dem Reiseantritt : 100% des Reisepreises.
Wenn Sie an dieser Reise interessiert sind, erbitten wir Ihren


















