Alaska Erlebnisreise

Zu den schönsten Nationalparks Südalaskas - 16 Tage

Spektakuläre Natur und grandiose Landschaften
Gletscher und majestätische Berge
Kreuzfahrt durch den Prince William Sound
Gelegenheit zu Tierbeobachtungen
Denali National Park (Mt. McKinley)
Fotorundreise mit Tageswanderungen
Alaska ist eine großartige Wildnis: Wir reisen zu kalbenden Gletschern, werden auf dem Meer Seeotter, Robben und Wale beobachten. Wir nähern uns dem höchsten Berg Amerikas und können in den Naturparks mächtige Elche und Grizzlys erleben.
Dieses Programm ist speziell für die Naturphotographen konzipiert und versucht ein kompaktes Bild der der schönsten Regionen Südalaskas zu vermitteln.
Wir sind mit einem Leihwagen (Minibus) unterwegs, übernachten in Hotels, Lodges und in Privatunterkünften und verfügen über genügend Zeit, die Höhepunkte und Kontraste aktiv zu erleben. Sofern gewünscht, können wir den Programmablauf vor Ort auch noch verändern.
1. Tag: Anreise nach Anchorage
Mittags Flug von Deutschland nach Anchorage, der größten Stadt Alaskas. Trotz der großen Entfernung beträgt die Flugzeit nur knapp 10 Stunden, da uns die Flugroute über Nordgrönland führt. Wir kommen gegen Mittag an (Zeitverschiebung) und werden am Flughafen das Leihfahrzeug übernehmen. Anschließend checken wir im Hotel ein.
Anchorage liegt in einer weiten Ebene zwischen den Chugach Mountains und dem Pazifik, direkt am Cook Inlet, einer tief ins Land reichenden Bucht. Russische Pelztierjäger erkundeten die die Küsten Alaskas schon seit 1741 und nahmen sie für den Zaren in Besitz. Pate für die Gründung von Anchorage im Jahre 1915 stand die Alaska Railroad.
Nachmittags unternehmen wir einen Bummel durch die Stadt. Wer Lust hat, kann das Museum of History and Arts besuchen, das die Geschichte Alaskas sehr anschaulich mit vielen Exponaten präsentiert (fakultativ, ca. USD 10,-). Anschließend gehen wir im Zentrum in einem Restaurant zum Essen.
Hotelübernachtung
2. Tag: Matanuska-Tal und -Gletscher
Wir brechen auf, fahren Richtung Nordosten und passieren den Ort Palmer. Sofern gewünscht, können wir hier eine Moschusochsenfarm besuchen. Schließlich erreichen wir den Matanuska Gletscher. Wir wandern zur Endmöräne und, je nach den Eisverhältnissen, zwischen Eisformationen und Eisseen hindurch.
Der Matanuska Glacier ist der größte mit dem Auto erreichbare Gletscher Alaskas. Er ist fast 40 km lang, an seinem Ende 6 km breit und wird gespeist von bis zu 3.000 m hohen Eisriesen.
Wir fahren dann noch etwas weiter und logieren im Hotel von Glennallen
3. Tag: Thompson Pass - Valdez
An diesem Tag fahren wir über eine landschaftlich sehr schöne Strecke längs des Glenn Highway und Richardson Highway nach Valdez. Wir halten vielmals für Fotos an und genießen atemberaubende Ausblicke auf die Wrangell Berge. Besonders dominant der über fünftausend Meter hohe aktive Schildvulkan Mt. Wrangell!
Wir überqueren schließlich den Thompson Pass, dann geht es hinunter in den Keystone Canyon mit seinen prächtigen Wasserfällen. Wir erreichen Valdez, quartieren uns in einer Privatunterkunft ein und unternehmen einen Bummel entlang des Fischerei- und Yachthafens
4. Tag: Kreuzfahrt durch den Prince William Sound
Der Ort Valdez entstand im Zuge des Gold Rush 1897/98 und liegt im Nordosten des Prince William Sound. Aufgrund seines tiefen, eisfreien Hafens wurde er als Endstation der Trans Alaska Pipeline bekannt, die von der Prudhoe Bay am Arktischen Ozean über 1.280 km gelegt wurde.
Morgens haben wir Zeit, zwei sehenswerte Museen der Stadt zu besuchen: das Valdez Museum und das private Whitney Museum (fakultativ, je USD 6,-) mit einer Vielzahl von Exponaten der indianischen Bevölkerung Alaskas. Wir wollen dann den großartigen Sound vom Meer aus erkunden und legen mittags zu einer 6 – 7 stündigen Kreuzfahrt ab. Unterwegs werden wir Seeotter, Robben, Papageientaucher, Weißkopfseeadler, vielleicht sogar Buckelwale oder Killerwale sehen. Endpunkt ist der ins Meer kalbende Columbia-Gletscher mit seinen Eisbergen.
In Valdez können wir Verpflegung und Getränke für die nächsten Tage einkaufen.
5. Tag: Fahrt zum Wrangell St. Elias-Nationalpark
Als nächstes stehen die Naturwunder des Wrangell St. Elias-Nationalpark mit seinen hohen Vulkanen und mehr als 70 Gletschern auf dem Programm. Zu diesem enorm ausgedehnten Park – er ist größer als die Schweiz - führt eine Piste, die sogenannte McCarthy Road. Von den Seiten grüßen die eisbedeckten Gipfel der neun höchsten Berge der USA. Breite Gletscher ergießen sich hier in die Täler, Flüsse wie Tierwelt mit Schwarzbären und Schneeziegen hinterlassen unvergessliche Eindrücke.

Wir überqueren eine lange Brücke und sehen uns eine Erfindung der indianischen Urbevölkerung zur Erleichterung des Fischfangs an: Die sog. „Chitina Fisch-Räder“. Die Anwendung dieser traditionellen Lachsfangmethode ist heute nur noch deren Nachkommen gestattet. Am Ende der McCarthy Road, parkieren wir den Wagen, beziehen an malerischer Stelle eine Cabin, in der wir zwei Nächte bleiben werden.
6. Tag: Kennecott - die Geisterstadt und Wanderung zum Root Glacier
Nach dem Frühstück nehmen wir den Shuttle Bus nach Kennecott. Bis 1930 herrschte hier reger Minenbetrieb - heute wirkt die gut erhaltene Kupfermine wie eine Geisterstadt. Wir wollen uns dort umsehen und wandern ca. 7 km bis zu einem Aussichtspunkt unterhalb der Erie Mine. Der Pfad führt durch ein Erlen- und Weidendickicht und bietet bei klarer Sicht eindrucksvolle Panoramablicke auf die Gletscherwelt des fast 5.000 m hohen Mt. Blackburn. Nach Erreichen des Tagesziels können wir im Abraum der Mine nach schönen Kupfermineralien, z.B. nach Malachit suchen.
Zurück in Kennecott, besuchen wir das Visitor Center und nehmen dann den Shuttle Bus zurück nach McCarthy.
Wer möchte, kann bei gutem Wetter in McCarthy auch einen Flug in einer mehrsitzigen Propellermaschine über die fantastische Gletscherwelt buchen. Die Flugzeuge gleiten dicht über den Kennecott-, Gates- und Root-Gletscher und fliegen zum gewaltigen Eisbruch des Stairway Icefall
(Diese optionalen Flüge gibt es ab 35 Min. für USD 100,- bis zu 90 Min. für USD 200,-).
.7 Tag:
Heute steht wieder eine Sightseeingtour bevor. Wir fahren zurück nach Chitina und folgen dem Richardson Highway nordwärts. Unterwegs bietet sich eine Unterbrechung im Copper Center mit seinen historischen Holzhäusern aus der Pionier- und Minenzeit an, bevor wir das Dorf Gakona erreichen. Übernachtung in Cabins, umgeben von einem urigen Ambiente – Die Gastgeber können vieles berichten wie Alaska damals war. Wenn Ihnen hier beim morgendlichen Spaziergang Hunde begegnen, denken Sie daran, es sind keine Schäferhunde, sondern Wölfe. Und sofern in der Dämmerung ein Elch im Garten steht, ist dies hier auch nichts Besonderes.
8.Tag:
Wir biegen westwärts auf den Denali Highway ab, eine unasphaltierte, kaum befahrene Route zwischen der Talkeetna Range im Süden und der Alaska Range im Norden. Die Tundra prägt hier den Charakter der ausgedehnten Seenlandschaft und zeigt sich eindrucksvoll in ihrer ungeheuren Weite. Viele Stops sind geplant, um diese gorßartige Landschaft wirken zu lassen.
Wir übernachten in Cantwell in einer einfachen Lodge. Attraktion ist hier der originelle Saloon nebenan, der uns an die Goldgräberzeit bzw. an Wildwestfilme erinnern wird. Abends können wir noch eine Wanderung auf einem botanischen Lehrpfad unternehmen, oder uns den überaus freundlichen und gesprächigen Einheimischen im Saloon hinzugesellen.
9. Tag: - 10. Tag: Denali National Park
In der Sprache der Athabasca-Indianer bedeutet der Name „Denali“ wörtlich der „Hohe“. Damit bezeichnen sie den 6.194 m hohen Mt. McKinley, dem wir uns während dieser beiden Tage nähern wollen. Der riesige Denali-Park zählt zu den schönsten, weitestgehend naturbelassenen Wildnisgebieten der Erde. Biologen haben im Denali-Park über 430 höhere Pflanzenarten, 37 Säugetierarten und 160 Vogelarten festgestellt.
Der Park Shuttle Bus bringt uns morgens vom Visitor Access Center mit mehreren Stops zum Mt. Eielson Visitor Center (ca. 50 km, knapp 4 Std. Fahrt). Die Busfahrer teilen unterwegs viel Wissenswertes über den Park und seine Tiere mit und halten an, sobald Wildtiere zu erspähen sind.
Von Eielson aus eröffnen sich mit die besten Blicke auf den Mt. McKinley. Das Besondere an der Aussicht auf die Nordseite des Denali ist nicht die absolute Höhe von 6.194 Metern, sondern dass wir auf nur 610 m Meereshöhe stehen und daher fast 5.500 m Höhendifferenz bestaunen können. Hinzu kommt, dass der Berg völlig „alleine" dasteht und dadurch noch massiver wirkt.
Von Eielson haben wir die Möglichkeit über den Alpine Tundra Trail zu einem Aussichtspunkt zu wandern, der uns bei gutem Wetter mit weiteren fantastischen Blicken auf den Denali und den 50 km lang sich hinziehenden Muldrow-Gletscher belohnt. Im Park halten wir Ausschau nach Elchen, Karibus, Dallschafen, Schneehasen, Rotfüchsen und natürlich Grizzlys.
Abends bringen uns die Buisse zurück zum Visitor Center. Wir fahren dann ein kurzes Stück nach Norden in den Ort Healey und übernachten dort privat in einem komfortablen Haus.

Wir wollen zwei Tage im Park verbringen, um in jedem Fall den Mt. Mc Kinley zu sehen (Wetter) und möglichst viele Tiere vor die Kamera zu bekommen.
Am folgenden Tag bietet es sich an, an einem interessanten Punkt auszusteigen und frei im Gelände zu wandern. Man kann dann mit jedem beliebigen späteren Bus weiterfahren.
11. Tag: Fahrt nach Talkeetna
Talkeetna heißt in der Sprache der Indianer „Zusammentreffen von drei Flüssen“ Bis zu diesem Dorf sind es nur 50 km. Zur Goldgräberzeit war es das Zentrum der ganzen Region an das bis heute noch einige Gebäude erinnern. Geblieben ist auch noch etwas von der damaligen Atmosphäre. Wir spazieren durch den Ort, machen Mittagsrast.
Optional bietet es sich am Nachmittag dann an, einen spektakulären Rundflug zum Mt. Mc Kinley zu unternehmen (optional, 235,- USD). Gutes Wetter vorausgesetzt, sollte man diesen Flug keinesfalls versäumen.
Wer’s gerne noch abenteuerlicher möchte, kann hier auch eine Rafting-Tour buchen (optional, 129,- USD)
Wir übernachten in privaten Cabins.
12. Tag: Kenai Halbinsel
Nun geht es in den Süden Alaskas mit ganz anderen vom Meer geprägten Landschaften.
Wir fahren an Anchorage vorbei, besuchen einen großzügig angelegten Wildpark mit Bisons, Bären, Elchen usw. Die weitere Route führt entlang einer malerischen Strecke, die als „National Scenic Byway“ ausgezeichnet wurde. Unser Tagesziel liegt im kleinen Fischerort Seward, dem Ausgangspunkt für Touren in den Kenai Fjord National Park. Wir wollen am Nachmittag das große Meeresaquarium Alaska Sealife Center besuchen. Bei günstigem Wetter könnten wir auch eine Bootsfahrt unternehmen und Lachse oder Heilbutt fischen (optional). Abends gehen wir in einem gemütlichen Fischlokal essen. Übernachtung in einem Privatquartier.
13. Tag: Homer
Die Stadt Homer liegt nicht mehr weit entfernt ganz im Süden der Kenai Halbinsel an der Ostseite des Cook Inlet. James Cook war 1778 der erste Europäer, der auf der Suche nach der Nordwestpassage in diese Bucht einfuhr. Und umkehren mußte, weil sie sich als eine Sackgasse herausstellte.
Heute übt Homer insbesondere auf Künstler eine große Anziehungskraft aus. Und Sportfischer, weil dort die größten Heilbutts gefangen werden. Der Ort mit seinen kleinen bunten Häusern und einer extrem langen, knapp über dem Meeresspiegel liegenden Landzunge, die zum Yachthafen führt, lädt zum Bummeln ein. Nicht weit davon entfernt, finden sich russische Enklaven, kann man orthodoxe Krichen besuchen, erinnert dies daran, dass Alaska einmal russisch war. Übernachtung in Privatunterkunft.
14. Tag:
Am Vormittag fahren wir zurück nach Anchorage, quartieren uns im Hotel ein und haben nachmittags noch Zeit für einen Rundgang oder Museumsbesuch. Abends treffen wir uns zum Abschiedsdinner.
Fahrzeit: 3h; Fahrstrecke: 210km; Hotel

15. Tag: Rückflug nach Deutschland
Morgens bleibt noch Zeit zu einem letzten Bummel durch Downtown Anchorage und zum Besorgen von Souvenirs. Je nach Flugzeit werden wir dann zum Flughafen starten, treten wir den Heimflug an.

16. Tag:

Ankunft in München am Vormittag
Anforderungen:
Diese Tour ist vor allem für Naturliebhaber und Photographen konzipiert. Besondere konditionelle Voraussetzungen sind nicht erforderlich, eine durchschnittliche Wanderkondition genügt. Wir laufen zumeist auf angelegten Wege, bisweilen auch durch wegloses Gelände (Tundra).
Unterwegs bieten sich immer wieder Gelegenheiten, Tiere und Pflanzen zu beobachten, wofür wir uns viel Zeit nehmen wollen.
Wir sind während dieser Reise in einem Kleinbus auf Asphaltstrecken, gelegentlich auf ungeteerten Routen unterwegs.

Jeder Teilnehmer bringt genügend Flexibilität mit, um sich den lokalen Gegebenheiten anzupassen. Sollte es daher witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen Abweichungen von dem vorgesehenen Programmablauf geben, so sollten Sie damit zurecht kommen können.
Leistungen:
· Flug Frankfurt - Anchorage – Frankfurt
· Reiseprogramm wie beschrieben
· Leihfahrzeug und Treibstoff
· Nationalparkgebühr und Busse im Denali Park (1x Eintritt)
· Kreuzfahrt Prince William Sound
· Übernachtung in Mittelklassehotels zumeist mit Frühstück, in einfachen Hütten oder in Privatunterkünften in Zwei- oder Dreibettzimmern
· deutschsprachige Reiseleitung


Nicht enthalten sind:
· Verpflegung (ca. 300 $ USD)
· Optionale Unternehmungen (z.B. Rundflüge)
· Museums- und andere Eintritte
· Versicherungen
pers. Ausgaben
· Gebühren für die Einreisegenehmigung in die USA (USD 14,-);

Teilnehmerzahl:
Minimum 4, max. 10 Teilnehmer
Reisetermine:
20.08. - 04.09.19 (“Indian Summer”)

Reisepreis:
ab Frankfurt: 4.980,- €
von anderen Flughäfen auf Anfrage
Rail & Fly Ticket inkl. ICE. p.P./2.Kl.: 75,- €
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